Wie heisst das nochmal?

So, die letzten Wochen war es sehr ruhig bei der Pummelfee - dafür gibt es natürlich Gründe, aber die werden an anderer Stelle genauer erörtert werden. Heute will ich mit ein paar Dingen der Schüler starten...

Wir hatten vor 2 Wochen für alle Lernenden im dritten Lehrjahr die Abschlussprüfungen. Das läuft so, dass die sehr gut vorbereiteten und voll motivierten Schüler morgens um 7.45 Uhr zur Prüfung erscheinen und dann bis 12 Uhr vier grössere, schriftliche Prüfungen ablegen.

 

Ich selbst war "nur" dafür zuständig, ihnen beim konzentrierten Antworten zuzusehen und dafür zu sorgen, dass sie nicht betrügen. Auch eine Arbeit, irgendwie ;-)

 

Anschliessend hiess es dann für uns Lehrer: Jetzt beginnt der Spass, denn diese hunderte von Prüfungen müssen ja auch noch alle kontrolliert werden... Konkret bedeutet dies, drei Tage am Stück wurden Antworten gelesen, für richtig oder falsch befunden und Noten drunter gesetzt. Obwohl es viel zu lesen war, machte dies Arbeit in kleinen Teams doch recht Spass.

 

Was vor allem für Spass und Unterhaltung sorgte, waren mache Antworten der Prüflinge - und in deren Genuss dürft ihr heute auch kommen.

 

1. Ein Schüler erklärte den Begriff "Patchworkfamilie" damit, dass es sich um eine "zusammen gefickte" Familie handelt... - genau genommen hat er sogar recht, auch wenn er "zusammen geflickt" meinte :D

 

2. Jemand anderes schrieb davon, dass bei Klienten die Anatomie unterstützt werden müsste. Sagen wollte sie, dass die Autonomie unterstützt werden sollte.. Wir machten uns lachend Gedanken darüber, wie es wohl konkret aussehen würde, wenn man bei einem anderen Menschen die Anatomie unterstützt....

 

3. Wieder jemand schrieb, davon, dass die Aname ein schützenswertes Dokument sei.... hm, war der Name gemeint? Oder das Annehmen von etwas? Wir kamen dann drauf, dass die Person sagen wollte, die Anamnese  sei ein schützenswertes Dokument.. Ok..

 

4. Auch für sehr lachende Gesichter unter uns Lehrern sorgt die Antwort, dass man für diese Arbeit ein einfühlsames Vermögen  bräuchte... was sollte das denn sein? Wenn die Hunderternötli in der Geldbörse weinen? Oder wenn der Reichtum mit uns mitfühlt...? Gemeint war natürlich, dass man Einfühlungsvermögen für die Arbeit braucht.

 

5. Dann gab es noch kleinere Dinge wie: jemand schrieb kommon statt kommen und wir verfielen promt in Gangsterslang.  Jemand schrieb von einem Ornigramm und wollte eigentlich Organigramm schreiben und eine andere Person zählte bei einem Punkt den Endstand der Krippe auf - wir wissen bis heute nicht, was damit gemeint war, haben aber da dem Zeitpunkt nur noch davon geredet, dass wir selbst den Endstand erreicht hätten und eine Pause bräuchten. 

 

Und so gingen die Korrekturtage mit einiges an Unterhaltung vorbei. Es gab noch viele kleine lustige Beiträge, aber das würde hier sonst ausarten ;-) Und so wünschen wir den neuen Berufsanfängern alles Gute, viel einfühlsames Vermögen und eine gute Unterstützung ihrer Anatomie ;-)))

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